Kurt Idrizovic

Bild: Silvio Wyszengrad | Augsburger Allgemeine

Der bekannteste Buchhändler in Augsburg ist ein ausgewiesener Brechtkenner und veranstaltet seit Jahrzehnten vielbeachtete Literaturveranstaltungen. Ohne eine von ihm initiierte Bürgerinitiative gäbe es heute die neue Stadtbücherei am Ernst-Reuter-Platz wahrscheinlich nicht und auch nicht die „Freunde der Stadtbücherei Augsburg e.V.
Vor kurzem durfte Kurt Idrizovic seinen 70. Geburtstag feiern. Wir gratulieren ihm hierzu ganz, ganz herzlich, der Stadt Augsburg zu diesem außergewöhnlich engagierten und interessierten Bürger und uns, dass unser immer optimistisches und motivierendes Gründungs- und Vorstandsmitglied nach wie vor unermüdlich und unerschütterlich als hervorragender Netzwerker Stadtgesellschaft, Politik und Verwaltung zusammenbringt – in Sachen Literatur und Leseförderung.

Homepage Buchhandlung am Obstmarkt
Facebook Buchhandlung am Obstmarkt
Interview bei a.tv – Zeit zu reden


Sommerferien-Leseclub der Stadtbücherei Augsburg – Lesen was geht!


Lesen und attraktive Preise gewinnen | Vom 28. Juli bis 13. September

für Kinder und Jugendliche der 3. bis 7. Klassen.
Kostenlose Anmeldung für den Leseclub (nur für die ausgeschriebene Zielgruppe) in allen Stadtteil-Büchereien.

Die Freunde der Stadtbücherei Augsburg e.V. haben exclusiv für die kleinen Clubmitglieder mit über 2.500 € den Ankauf von fast 200 funkelnagelneuen Kinderbüchern ermöglicht.

Neben wundervollen neuen Club-Büchern gibt es während der Ferien ein tolles Rahmenprogramm mit Autorenlesungen, Comic-Workshops, Spiel und Spaß mit Dash-Robotern, Escape Game, Stop-Motion-Studio, Erlebnistage zusammen mit dem Fugger- und Welser-Museum und zum Abschluss eine Verlosung mit vielen Preisen. Programm und Anmeldeformulare für alle Aktivitäten findet man online auf der Seite der Stadtbücherei unter der Rubrik „Aktuelles“.

Sommerferien-Leseclub-Kinder, die sich bayernweit austauschen wollen, können das auf einer eigenen schönen Website.


Kleine Lese-Reise durch Augsburger Lese-Inseln mit dem Lese-Theater Michael Hain

Bild: Dirk von Gehlen | Lese-Insel Birkenau-Schule

Mächtig ins Zeug gelegt hat sich eine Woche lang der Schauspieler und Autor Michael Hain für zahlreiche Schülerinnen und Schüler der Augsburger Herrenbach-Schule, der St. Georg-Schule, der Schule Vor dem Roten Tor, der Werner-Egk-Schule und der Birkenau-Schule. Leidenschaftlich und mitreißend präsentierte er jeweils drei Lesungen mit einer kräftigen Prise Theater, ließ ausgewählte Kinderbücher und deren Figuren lebendig werden, entführte Kinder in spannende Lesewelten, motivierte zum Lesen, förderte mit der Kombination Theater und Vorlesung die Lesekompetenz der Kinder, schulte das Hörverständnis, hat zum Nachdenken eingeladen und stärkte die Fantasie. Reaktion der Grundschulkinder? Große Begeisterung und viel Applaus!

Alles das haben die Freunde der Stadtbücherei Augsburg durch die Übernahme der Kosten in Höhe von 3.700 € gerne gefördert. Ein großer Dank geht an Nicole Rollin! Sie hat als Koordinatorin für NetzwerkLESEN der Stadt Augsburg und Fachberaterin und Koordinatorin für Förderlehrer/-innen in der Stadt Augsbug die Lese-Reise initiiert und organisiert.

Lese-Insel-Projekt | HSA_transfer unterstützt Leseförderung

Bild: HSA | 4.-Klässler der Grundschule Augsburg „Vor dem Roten Tor“ im Hörsaal der Hochschule Augsburg: Studierende lesen aus „Ronja Räubertochter“ im Projekt „Lese-Insel“ vor.

Seit Sommersemester 2019 hat die Hochschule Augsburg unter Leitung von Prof. Dr. Michael Krupp die Patenschaft mit der Grundschule Vor dem Roten Tor übernommen. Im Projekt können wertvolle Erfahrungen im Umgang mit Schule und insbesondere mit Schülern gewonnen werden. Zum Etablieren und Bespielen der Lese-Insel werden explizit Studierende eingebunden, die mit Grundschülern gemeinsam arbeiten. Eine wesentliche Erkenntnis aus dem Projekt: Es hat sehr viel Spaß gemacht – beiden Seiten!

weiterlesen

Lese-Insel-Projekt | Spielen und Lesen der Fachakademie für Sozialpädagogik Maria Stern

Foto: Ruth Plössel/Stadt Augsburg

Die Fachakademie für Sozialpädagogik Maria Stern des Schulwerks der Diözese Augsburg macht weiter – weil es so gut bei den angehenden Erzieherinnen und Schülern angekommen ist – mit einem Projekt  „Spielen und Lesen“. 12 Studentinnen begeistern an 10 Dienstagen 24 Kinder in der Lese-Insel der Werner-Egk-Grundschule mit einem selbst entwickelten Konzept zur Leseförderung.

Warum? Wozu ? Wer?
• Begeisterung und Freude zum Lesen soll geweckt und gefördert werden
• Eltern, Schüler und Lehrer lernen die Grundtechniken der Büchereinutzung
• Unterstützung junger Leser
Kooperationspartner
• Lese-Insel der Werner-Egk-Grundschule, Augsburg-Oberhausen
• Margit Miller (Servicestelle für Schulbibliotheken)
• Ulrike Altmann (Rektorin)
• Ulrike Perzlmeier (Schulbeauftragte für die praktische Ausbildung FakS Maria Stern)
• Kinder der 2. und 3. Klasse

Ein tolles, engagiertes und vorbildhaftes Projekt!

Die Stadtbücherei arbeitet jetzt mit „Design Thinking“

von links: Julia Bergmann (Training und Consulting), Martina Wild (2. Bürgermeisterin und Referentin Bildung und Migration), Tanja Erdmenger (Leitung Stadtbücherei)

Neue Methoden für das neue Bibliothekskonzept | Text: Sabine Sirach

Unter dem Motto „Die Zukunft der Stadtbücherei – Mach mit!“ möchte die Stadt Augsburg einen neuen Bibliotheksentwicklungsplan für die Stadtbücherei entwickeln. Zu einer Auftaktveranstaltung waren die Bürgerinnen und Bürger eingeladen, um sich aktiv zu beteiligen und Vorschläge und Ideen einzureichen. Das Ziel: herauszufinden, wie die Stadtbücherei ihre Angebote noch besser an aktuelle gesellschaftliche Bedürfnisse anpassen kann.

Die Beraterin und Trainerin Julia Bergmann, die viel Erfahrung mit anderen Bibliotheken mitbringt und den Prozess begleiten wird, stellte ausführlich die Methode Design Thinking als Startschuss für den neuen Bibliotheksentwicklungsplan vor. Wie in anderen modernen Bibliotheken, vorbildlich vor allem in Skandinavien, soll die Stadtbücherei Augsburg „als Bibliothek der Zukunft zu einem zentralen kommunalen Raum werden, in dem neue Entwicklungen thematisiert und bespielt werden“. Somit geht es um ein dynamisches Konzept – die „fertige“ Bibliothek wird es also nicht geben.

weiterlesen